Archiv der Kategorie: Soziale Erziehung

Beiträge, Seiten und Termine zum Thema „Soziale Erziehung“

Kinderrechte – ein gemeinsames Projekt

Ein großes gemeinsames Projekt gab es im Frühsommer an der GGS Porz Mitte. Alle Jahrgangsstufen der Schule erarbeiteten – sowohl mit ihren Lehrerinnen und Lehren im Unterricht als auch mit den Betreuerinnen und Betreuern der OGTS am Nachmittag –das Thema „Kinderrechte“.

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Haben Kinder überhaupt eigene Rechte? Welche sind das? Was bedeuten sie? Und gelten die auch für uns? Mit diesen Fragen beschäftigten die Kinder sich ausgiebig über mehrere Tage, diskutierten in der Klasse, stellten Fragen, malten Bilder, erstellten ganze Bücher, machten Musik und erarbeiteten einen Tanz zum Thema. Sogar ein Film entstand, in dem einige Kinder über ihre Ideen zum Thema Kinderrecht sprechen. Außerdem wurden Ketten gebastelt.

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Das sind die Kinderrechte: – Das Recht auf besondere Fürsorge und Betreuung bei Behinderung – Recht auf Bildung – Recht auf Schutz vor Misshandlung – Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung – Recht auf Spiel, Freizeit und Ruhe – Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht – Recht auf Gesundheit – Recht auf elterliche Fürsorge – Recht auf gewaltfreie Erziehung – Recht auf Gleichheit – Recht auf Leben
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Eine Welt, in der Kinder zu bestimmen haben könnte so aussehen.
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Das Recht auf Gesundheit und gesunde Ernährung.
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Das Recht auf Bildung – aber auch auf Freizeit und Spiel!
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Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung.

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All das konnten sich die Eltern dann an einem Nachmittag in der Schule und auf dem Schulhof ansehen. Die Ketten wurden verkauft. Das eingenommene Geld geht wie immer an das Patenkind der OGTS, damit es weiterhin in die Schule gehen kann. Denn auch für dieses Kind gelten die Kinderrechte!

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„Was siehst du, wenn du deinem Gegenüber in die Augen schaust?“ – „Dich selbst!“
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Ein gelungener Nachmittag.
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Bei der Präsentation der Ergebnisse wurde auch der Film mit Interviews einiger Kinder gezeigt.

Kölle putzmunter – wir waren dabei!

Unter dem Motto „Porzer Pänz putzen“ beteiligten sich die Kinder des Offenen Ganztags der GGS Porz Mitte an der Kölner Saubermachaktion „Kölle putzmunter“.

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Von der Klassenstufe 1 bis zur Klassenstufe 4 hieß es: Handschuhe übergezogen und Müllsäcke in die Hand – jetzt geht es dem Abfall an den Kragen.

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Dann wurde rund um die Schule in dem Gebiet Josefstraße – Karlstraße – Wilhelmstraße – Bahnhofstraße – Friedrich-Ebert-Ufer sowie an der Bergerstraße zwischen Haupt- und Josefstraße gesammelt was das Zeug hielt.

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Erstaunlich, was da so alles gefunden wurde …

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Das hat sich gelohnt!

Familienbildung: FuN und 3 x 1 macht stark

Das FuN-Programm (Familie und Nachbarschaft) ist ein Familienbildungsprogramm (entwickelt vom Institut für präventive Pädagogik-PraePaed, http://www.praepaed.de/) zur Stärkung der Familie in der Erziehung. Seit 2012 führen Schulsozialarbeiterin und Offener Ganztag, seit 2013 auch Lehrerinnen und Lehrer das Programm 2-3-mal im Jahr mit ca. zehn Familien über jeweils acht Wochen durch.

„3 x 1 macht stark“

Seit 2013 nimmt die GGS Hauptstraße an dem Pilotprojekt „3 x 1 macht stark“ teil, das initiiert und unterstützt wird durch ‚BildungsCent‘ und ‚Save The Children‘. FuN ist als Programmelement integriert .

Weitere Informationen: http://3x1machtstark.bildungscent.de/

Ziel ist es, die Erziehungskompetenz und Mitwirkung von Familien zu stärken und neue Formen der Bildungsarbeit in Verbindung mit Beratung und Begleitung von Familien zu entwickeln. Im Programm von „3 x 1 macht stark“ ist ein 6-monatiges Familien-Nachtreffen (1 x monatlich) sowie eine Ideenwerkstatt vorgesehen.

Familie und Nachbarschaft: FuN

Das FuN-Programm besteht aus acht Programmelementen und wird von 2-3 ausgebildeten FuN-Teamern an acht Nachmittagen zu je drei Stunden durchgeführt. Die Familien werden persönlich eingeladen. In einer lockeren Atmosphäre werden konkrete Erziehungssituationen während der gemeinsamen Aktivitäten besprochen. Hierbei gibt es ein Coaching durch die FuN Teamer. Wünschenswert ist, dass die Eltern weiterhin am Schulleben, z.B. in Form eines Elterncafés oder einer Ideenwerkstatt teilnehmen, bzw. mitwirken.

Das Familienbildungsprogramm soll auf die Eltern vorbeugend (präventiv) und stärkend wirken. Zum einen sollen Elternkompetenzen gefördert werden, zum anderen sollen die Familien einfach nur Spaß haben, wie das englische Wort „FuN“ ausdrückt. Es bietet den Familien aber auch auf unverbindliche Weise die Gelegenheit, andere Familien im näheren Wohnumfeld kennen zu lernen und neue Netzwerke zu knüpfen. Das FuN Programm besteht aus 8 wöchentlichen Treffen à 3 Stunden mit ca. 8 – 10 Familien.

So läuft ein FuN-Nachmittags ab:

  • Begrüßung mit Anfangsritual (15 Min) für alle zusammen
  • Kooperationsspiel (15 Min) am Familientisch
  • Komunikationsspiel (15 Min) am Familientisch
  • Gemeinsames Essen  am Familientisch (30 Min), welches durch eine Familie zubereitet wurde (finanziert durch die Schule)
  • Elternzeit/Kinderzeit (60 Min), Elterngesprächskreis mit Kinderbetreuung
  • Spiel zu zweit (15 Min), ein Elternteil spielt für die gesamte Zeit (also 8 X) mit demselben Kind dasselbe Spiel am Familientisch
  • Überraschungsspiel (15 Min) für alle zusammen
  • Abschlussrunde (15 Min) für alle zusammen

Soziale Erziehung

wir(punkt)

wir(punkt) ist ein präventives Projekt, welches spielerisch mit möglichst viel Bewegung und Spaß Ihr Kind bei seiner Persönlichkeitsentwicklung und im Sozialkompetenzerwerb unterstützt und Gruppen- und Schulklima dauerhaft positiv beeinflussen soll. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder so viel Wertschätzung wie möglich erfahren und nebenbei spielerisch und ganz praxisorientiert ihr Verhalten reflektieren und Handlungsalternativen (z.B. im Umgang mit Konflikten) erarbeiten. Diese Erfahrungen können sie dann direkt in ihren (Klassen-) Alltag einbringen und für sich nutzbar machen. Ein spezielles Coaching (positive Rückmeldungen auf konkret gezeigtes Verhalten) soll dabei die Kinder stärken und Orientierung geben.

Aber nicht Ihr Kind allein profitiert von diesem Angebot. Im Mittelpunkt steht ebenfalls der Wunsch Ausgrenzung und Konflikte in der Klasse zu reduzieren, die Grundsteine für ein wertschätzendes Miteinander zu legen und somit langfristig präventiv Mobbing und Gewalt entgegen zu wirken.

Themenschwerpunkte im Projekt sind: Wahrnehmung und Gefühle, Selbstbild und Selbstbewusstsein, Kommunikation und Umgang mit Konflikten, Kooperation undIntegration

Gewaltfrei lernen – 10 Schulregeln

Mit großer Begeisterung erprobten im September alle Schüler unserer Schule im Rahmen des Projekts Gewaltfrei Lernen sinnvolle Verhaltensalternativen zum Schlagen und Beleidigen. In mehreren Doppelstunden lernen die Schüler mit Hilfe erlebnisreicher Spiele Konflikte gewaltfrei zu lösen. Die kontinuierliche Umsetzung ist Teil unseres Schullebens.

Die folgenden 10 Schulregeln für faires Verhalten sollen unser Zusammenleben in Zukunft bestimmen.

1. Ich bin freundlich und möchte neue Kinder kennenlernen!
2. Ich spreche mit dir ohne zu schreien!
3. Ich höre dir auch zu – beim Lernen, Spielen und Streiten!
4. Ich beleidige dich nicht!
5. Nein heißt: „ Ich will das nicht!“
6. Stopp heißt „ Hör sofort auf damit!“
7. Ich tu keinem weh: Nicht schlagen, treten oder einzelne Kinder ausgrenzen!
8. Ich gehe vorsichtig mit Möbeln, Kleidern, Schul- und Spielsachen um!
9. Bevor ich etwas von anderen nehme, frage ich!
10. Hilfe holen ist kein Petzen –  sondern schlau und fair!

Kollegium und Schulverwaltung

Hinten: Herr Eckey (Schulleiter), Herr Schlieper, Herr Pilatus; Mitte: Frau Varsamis-Stamm, Herr Ladwig (Hausmeister), Frau Hans, Frau Hartmann, Frau Wagner, Frau Hermes, Frau Lenz, Frau Heuß, Herr Milkowski; Vorne: Frau Wendland, Frau Dams, Frau Pfeiffer, Frau Jouini, Frau Guri, Frau Gehlen

Aktuell besteht das Kollegium aus

  • 17 Lehrerinnen und -lehrern
  • 1 Sozialpädagogin
  • 1 Lehramtsanwärterin
  • Schulleiter
  • Sekretärin
  • Hausmeister
  • 1 Schulsozialarbeiterin
  • OGTS Leitung und deren Mitarbeiter/-innen
Schulleitung:  Uwe Eckey
Schulleiter

Seit Sommer 2013 leitet Herr Eckey die GGS Hauptstraße.

Sekretariat: Frau Boxberg

Bürozeiten:
Mo, Di: 13.00 – 16.00 Uhr
Mi, Fr :  8:00 – 14.00 Uhr
Telefon: 02203/89 55 11 0

Offener Ganztag: Frau Tiriakidu

Mo – Fr: 12.00 – 16.00 Uhr
Telefon: 02203/89 55 11 14

Hausmeister: Herr Ladwig

Schönere Außentoiletten an unserer Schule!

Eltern, Lehrer, Schülerinnen und Schüler haben im Mai 2014 gemeinsam die Außentoiletten der GGS Porz Mitte in Schuss gebracht. Das Projekt ist Teil des Kinder-Eltern-Schul-Programms „3×1 macht stark“ der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“. Es gibt auch einen Film über die Aktion:

Und zwei Artikel in der Kölner Presse: